Kampfsportzentrum, Verquin

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Das neue Kampfsportzentrum ist ein Ort der Identifikation und Gemeinschaft in Verquin. Mit seiner konischen Form schreibt sich der Entwurf  perfekt in das dreiecksförmige Grundstück ein und erinnert gleichzeitig an die großen aufgelassenen Kohlehalden der Region Nord Pas de Calais, die zum Unesco Weltkulturerbe gehören. Das Projekt soll mit seinem starken architektonischen Ausdruck in gleichen Maße stark lokal verankert sein, wie auch zum internationalen Renommee des Kampfsports beitragen.

Die Kampfsportarena mit ihren 12 Tatamis steht im Zentrum des Gebäudes, das sich durch seine Kegelform und den zentralen Lichteinfall auf die Kampfsportler konzentriert. Zuschauertribünen, Umkleiden und Sanitäranlagen der Judokas, Verwaltung und öffentlich zugängliche Bereiche organisieren sich um den zentralen Kern der Kampfzone. Alle Nebenräume befinden sich unter den Tribünen und ermöglichen somit eine kompakte funktionale Anordnung. Das Konzept schafft einen Ausgleich zwischen der Geschlossenheit der Servicezonen und der Großzügigkeit der öffentlichen und repräsentativen Bereiche.

Die Holzkonstruktion des großen Daches ist das zentrale architektonische Element des Entwurfs. Durch eine Glaskuppel am Hochpunkt des Daches fällt das Tageslicht direkt ein und fokussiert auf die Wettkampfarena, wobei dieser konzentrische Lichteinfall durch die Geometrie der Holzkonstruktion des Daches betont wird. Indem das kegelförmige Dach angehoben wird, vermittelt die konzentrische Form des Gebäudes keinen introvertierten Eindruck, sondern steht im Dialog mit der Umgebung und lässt die Öffentlichkeit und das Licht eintreten. Es konzentriert sich nach innen auf den Wettkampf und öffnet sich gleichzeitig nach außen.

Der Clubbereich gegenüber der Eingangslobby nimmt eine wichtige Position im Gebäude ein. Das Clubhouse verfügt optional über einen separaten Eingang und ermöglicht somit einen neuen Ort der Zusammenkunft für die Gemeinde von Verquin.

 Neben der oben beschriebenen Hierarchisierung des Programms, der Wettkampfarena und der Nebenräume, bestimmt eine optimierte Zugänglichkeit das funktionale Konzept des Gebäudes. Das Gebäude wird über Passerellen, die über einen Belichtungsgraben in die Eingangslobby führen, erschlossen. In der Lobby können die Zuschauer ebenerdig die Tribünen erreichen. Dies erleichtert die Handhabung großer Menschenmassen bei Großveranstaltungen.

Der einfache und symmetrische Grundriss des Gebäudes schafft einen guten Überblick und damit eine optimale Orientierung innerhalb des Gebäudes.

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