Hypo Zacherlhaus, Wien

  • 20150903_Hypo-Zacherl-ansicht-aussen-web
  • 2015_10_04_001_ex
  • 2015_10_04_005_ex
  • hypo-zacherlhaus
  • 2015_10_04_003_ex
  • 2015_10_04_007_ex
  • E4
  • Schnitt

Das Zacherlhaus von Josef Plecnik ist eines der bedeutendsten Wiener Baudenkmäler des frühen 20. Jahrhunderts. Der Umbau des denkmalgeschützten
Gebäudes in eine Bankfiliale erforderte umfassende Interventionen auf sechs Geschossen – von Technikräumen im Souterrain über die zwei Gebäudeachsen im Parterre einnehmende Kundenhalle bis zu Büros auf vier Etagen. Zudem wurde erstmals auch die Dachterrasse auf der Rotunde zugänglich gemacht und kann nun für Veranstaltungen genutzt werden.

Das Herzstück bildet natürlich die Kundenhalle im Erdgeschoss, deren Gestaltung mit zeitloser Eleganz, hochwertiger Materialität und subtiler baulicher Reaktion auf die vorgefundenen Qualitäten des Plecnik-Baues reagiert. Zwei großzügige Büroetagen nehmen die meisten Arbeitsplätze auf und atmen den Geist der vorletzten Jahrhundertwende, ohne auf zeitgemäßen Komfort verzichten zu müssen.

An der einzigen Stelle, an der sich die vom Souterrain bis zum ersten Obergeschoss angemieteten Flächen überschneiden, wurde eine neue interne Treppe auf quadratischem Grundriss eingefügt, um die Kundenhalle mit den Beratungsräumen in Mezzanin und erstem Stock sowie
die Tresoranlage im Untergeschoss auf kurzem Wege zu erschließen. Im Sinne der Denkmalgerechtigkeit ebenso wie im Hinblick auf spätere Nachnutzungen ist sie reversibel.

 

Bauherr
Standort
Architektur
Projektleitung
Bauzeit
Fläche
Auftrag
Ökologie
Partner
Vollbild verlassen