Olympic Village 2012, New York

Der ‚Geist von Olympia‘, die ‚globale Identität‘ von New York und der besondere Charakter von Queens schaffen einen Ort von hoher Eigenständigkeit und Unverwechselbarkeit. Das städtebauliche Raster von Queens und die Docks entlang des Wassers dienen als räumliche Basis für die Überlagerung von Stadt und olympischem Geist. Die Idee der Olympischen Fahne – 1913 von Coubertin kreiert – basiert darauf, dass sich alle Nationalflaggen aus den Farben ihrer Ringe plus Weiß zusammenzustellen lassen. Heute werden die Farben der Ringe mit fünf Kontinente gleichgesetzt. In unserem Design entwickeln wir ein Thema aus Kontinenten, Ozeanen, Bevölkerungen und Farben.
Aus diesen Analogien ergeben sich autonome urbane Situationen, die von verschiedenen ikonischen Gebäudetypen gebildet werden. Sie befinden sich in einem der „Sieben Meere“, geschaffen von den Piers und flankiert von Parks als die „sechs Landmassen“. Gebäude und Parks sollten von verschiedenen Architekten und Landschaftsarchitekten entworfen werden, um differenzierte, einzigartige Orte zu schaffen. Eine Reihe von Fußgängerbrücken überspannt die Wasserbecken. Die Landzunge am Ende soll für einen größeren Versammlungsplatz genutzt werden, der teilweise von einem Freilichttheater für 18.000 Menschen – mit dem UN-Gebäude und der Innenstadt von Manhattan als szenischem Hintergrund – überdacht ist. Nach den Spielen wäre es beides – ein Wahrzeichen für Queens Waterfront und ein fantastischer Ort für Outdoor-Festivals, Konzerte, Meetings. usw.

Auslober: NYC 2012
Architektur: Dietrich | Untertrifaller
Wettbewerb: 2003