Ideenstudie ZOB / RKK, Regensburg (DE)

Im Bereich zwischen Hauptbahnhof und der Regensburger Altstadt sollen ein neuer, leistungs- und zukunftsfähiger Zentraler Omnibusbahnhof (ZOB), eine Trasse für ein höherwertiges ÖPNV-System (z.B. Stadtbahn) und das Regensburger Kultur- und Kongresszentrum (RKK) entstehen. Zudem sollen die öffentlichen Freiräume des Areals neu gestaltet werden.
Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie Interessensgruppen und Aufgabenträgern hat die Stadt Regensburg im Jahr 2017 die Weichen für den Neuanfang gestellt. Unterstützt wurde die Stadt dabei von zwei Planungsteams aus den Bereichen Verkehrsplanung, Architektur, Stadtplanung und Landschaftsarchitektur.
Wir haben unsere Aufgabe darin gesehen, keine architektonischen Entwürfe zu erarbeiten, sondern inhaltliche Programme, die zukünftigen Architekturwettbewerben als Grundlage dienen sollen. Im März und Mai 2017 fanden zwei mehrtägige Ideenwerkstätten mit über 1.500 Teilnehmern statt. Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Verbände diskutierten ihre Überlegungen und Anregungen mit den Planungsteams, die daraus konkrete Ideen für eine komplexe Neugestaltung erarbeiteten. Auf den Ergebnissen dieser Workshops und der anschließenden Bürgerbefragung bauen nun die weiteren Planungsschritte auf. Zunächst soll das Verkehrs- und Freiraumkonzept weiterentwickelt und ein Wettbewerb „ZOB und nördliches Bahnhofsumfeld“ ausgelobt werden. Die Umsetzung einer Tiefgarage im nördlichen Bahnhofsumfeld wird separat umgesetzt. Nachdem das RKK-Konzept überarbeitet wurde, entscheidet die Stadt über ein Betreibermodell und bereitet das Vergabeverfahren vor.

Auftraggeber: Stadt Regensburg
Planung: Team Süd (mahl.gebhard.konzepte, Obermeyer Planen + Beraten, Dietrich | Untertrifaller)

Partner
Team Nord (StetePlanung, Scheffler+Partner Architekten, Bauer.Landschaftsarchitekten, Kaczmarek Städtebau und Stadtplanung)