Haus STA, Dornbirn

Das Wohnhaus aus den 60er Jahren entsprach nicht mehr den zeitgemäßen Anforderungen, weder optisch, noch ökologisch oder von der Raumeinteilung. Ein Umbau wäre nicht rentabel gewesen, also entschlossen wir uns, das Haus bis auf das Kellergeschoss abzureißen und darauf einen neuen, zweigeschossigen Holzbau zu errichten.
Volumen und Grundfläche des neuen Gebäudes richten sich am alten aus. Auch der kleine Rücksprung der Südfassade folgt der Spur des alten Hauses. Das erhaltene Kellergeschoss dient als Sockel und bietet Platz für Fahrrad-, Lager-und Technikräume.
Das neue Haus ist als leichter Holzbau konzipiert, mit großzügigem Wohn-, Koch- und Essraum, Büro und Gästebad im Erdgeschoss; Kinderzimmern und Elternschlafzimmer mit Bad und Ankleide im Obergeschoss.
Die zu den Nachbarhäusern orientierten kleinen Fensteröffnungen in der Weißtannen-Fassade rahmen nur gezielte Aussichten ein. Richtung Süden und Garten öffnet sich das Gebäude großzügig: raumhohe Schiebetüren im überhöhten Erdgeschoss erweitern den Wohnraum ins Freie, mit direktem Zugang zu Terrasse und Sichtbetonpool. Darüber bietet ein durchgehender Balkon mit Holzbrüstung den ebenfalls raumhoch verglasten Schlaf- und Kinderzimmern Privatheit und Geborgenheit.
Die Materialisierung des Hauses, durch Holz, Beton und Schwarzstahl geprägt, spiegelt sich im Inneren wider. So entsteht ein harmonischer Gesamtentwurf, eine urbane Rückzugsoase für die ganze Familie.

Auftraggeber: Privat
Standort: A-6900 Dornbirn
Architektur: Dietrich | Untertrifaller
Projektleitung: Martina Simoncini
Bauzeit: 2019-20
Fläche: 247 m²
Kapazität: Einfamilienhaus

Auszeichnung: Archello’s Best Projects 2020

Partner
Statik: ZTE Eric Leitner, Oberboden / Haustechnik: Engel, Dornbirn / Elektro: Pro Strom, Lauterach / Bauphysik: Meusburger, Schwarzenberg / Bauleitung: Flatz & Jäger, Bezau / Baumeister: Burtscher Bau, Bregenz / Holzbau: Greber, Bezau /// Fotos: Albrecht I. Schnabel