Verwaltungsgebäude Würth, Rorschach

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Die Verfasser schlagen ein Ensemble aus drei einfachen, prismatischen Baukörpern mit unterschiedlichen Proportionen vor. Diese treten ausgewogen in Erscheinung und erzeugen offene, grosszügige Aussenräume. Besonders hervorzuheben ist das angemessene Zusammenspiel des Kongressgebäudes mit dem Bahnhofsbau und die differenzierte und attraktive Gestaltung der Aussenräume. Die innerräumliche Organisation ist im allgemeinen angemessen und überzeugend. Im Kongressgebäude stehen Saal, Foyer und Restaurant zu den Konferenzräumen in schöner, räumlicher Beziehung zueinander. Das Restaurant im 1. Obergeschoss erhält dank der zentralen, erhöhten Lage, aber auch durch die vorgelagerte, geschützte Terrasse eine besondere adäquate Bedeutung. Die räumliche Gliederung der Grossraumbüros ist durch die zweigeschossigen Besprechungszonen und die rhythmisierenden, kleinen Loggien anregend. Bezüglich der Anforderungen an Flexibilität wirft dieser Bereich aber noch Fragen auf.

Die Gestaltung der Fassaden beschränkt sich auf die Anordnung bronzierter, reliefierter Kastenfenster. Über das Spiel mit differenzierten Neigungen der Vorfenster suchen die Verfasser ein Licht- und Schattenspiel, um einen Bezug zum bewegten Wasser und feine, optische Differenzierungen zu erreichen. Die auf das Gesamte Ensemble angewendete Anordnung der Kastenfenster erzeugt aber eine zu homogene und zurückhaltende Erscheinung.

 

(Auszug aus Jurybericht, 2009)

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