MGC Plaza, Wien

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Durch die Positionierung der schlanken Hochhäuser an der Leopold-Böhm-Straße und des ‚Sockelgebäudes‘ an der Döblerhofstraße wird ein großzügiges, städtebaulich im Süden und Norden klar gefasstes Freiraumgerüst freigespielt, das parkartig gestaltet eine „grüne Mitte“ des neuen Stadtquartiers ausbildet.

Der neue ‚Wohnpark‘ stellt aus stadträumlicher Sicht einerseits die Klammer zwischen den Mischnutzungen der Umgebung und dem neu zu etablierenden Wohnquartier dar und fügt sich andererseits schlüssig in das leitbildgemäß zu entwickelnde übergeordnete Grün- und Freiraumnetz ein, das attraktive fußläufige Verbindungen zu den nächst gelegenen Frei- und Grünräumen (z.B. Korridor entlang der ehemaligen Schlachthausbahn) und Infrastrukturen, wie die U-Bahnanbindung, anbietet.

Der stadträumliche Entwurf sieht drei elegante, gleich hohe Wohntürme mit einer Höhe von 120 Metern und einer Grundfläche von etwa 30×30 Meter an der Leopold-Böhm-Straße vor. Die Türme sind linear zueinander angeordnet und verfügen über Zwischenabstände von jeweils 30 m.

Vis à vis der prägnanten Türme wird das ‚Sockelgebäude‘ an der Ecke Döblerhofstraße und Anne-Frank-Gasse im bereits gewidmeten Rahmen angeordnet, das einen südorientierten Kindergarten im Erdgeschoß, sowie unterschiedlich große Handelsflächen im Erdgeschoß (inklusive Café und Freibereich) und Untergeschoß enthält. Darüber lässt eine ‚nutzungsneutrale‘ Gebäudestruktur mit einer klaren Adresse (Lobby) an der Döblerhofstraße vielfältige Möglichkeiten, wie Ordinationen, Kanzleien, Büros u.a.m. zu.

Aufgrund der städtebaulichen Figur und der relativen Schlankheit der Wohntürme kann der geforderte 2h-Schatten komplett auf Eigengrund nachgewiesen und damit eine Beeinträchtigung der bzw. Abhängigkeit von den Anliegern vermieden werden. Auch untereinander kommt es zwischen den 3 Türmen nur zu einer minimalen Verschattung während der Morgenstunden, die aber durch eine blendungsfreie Reflexion der Fassaden kompensiert werden kann.

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