Kulturfabrik Mitte, Dresden

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Am Rand der historischen Altstadt gelegen stellt der Neubau der Staatsoperette Dresden und des Theaters der jungen Generation hohe Ansprüche an eine verträgliche Einbindung der Baumasse und an eine logische Verbindung zur Stadtstruktur. Ausgehend von der Bestandstruktur wird eine streifenförmige Baukörperanordnung entwickelt, die einerseits auf die Umgebung in ihrer Körnigkeit reagiert, andererseits funktionale Einheiten bildet. Die Traufhöhen der umgebenden Gebäude werden aufgenommen, zurückgesetzte Aufbauten mit unterschiedlichen Volumen lockern die Silhouette auf.

Während sich die Hauptbaumasse in ”zweiter Reihe” hinter der Umgebungsbebauung versteckt, setzen die Aufbauten stadtwirksame Zeichen. Die Bühnentürme werden mit einer transluzenten Fassade versehen, die auf unterschiedliche Art und Weise medial bespielt werden kann. Ein neuer Hochpunkt entsteht, der mit den Türmen der Altstadt korrespondiert. Der Hauptzugang zum Kulturkraftwerk erfolgt vom Wettiner Platz aus. Das hinterleuchtete Volumen der Studiobühne leitet den Besucher in die bestehende Gasse zwischen Umspannwerk und Maschinenhaus.

Das Besucherzentrum im Maschinenhaus öffnet sich in Höhe der ehemaligen Krananlage zur Gasse. Im Besucherzentrum befindet sich der Kassenbereich und der Zugang zur Theaterakademie und Foyer, das sich eine Ebene höher befindet. Vom Foyer können sowohl der Saal der SOD und des TJG, wie auch die Studiobühne auf direktem Wege erreicht werden. Im Umspannwerk befindet sich die Puppenbühne mit Probebühne und optionaler Indoorspielplatz. Über Durchbrüche in der Südwand des Maschinenhauses wird die erste Neubauschicht erreicht, in der sich die Hauptsäle der Spielstätten befinden. Die nächste Schicht nimmt die Bühnen auf, gefolgt von Montagehalle und Lagerbereich. Abschließend an der Ehrlichstraße befinden sich Bühneneingänge, Werkstätten und die Anlieferung.

Künstlergarderoben und Verwaltungsbereiche sind den jeweiligen Funktionsbereichen über alle Ebenen zugeordnet. In Ebene 4 sind die Probebühnen inklusive Ballettsaal situiert, in der Ebene darüber ist die Kantine an markanter städtebaulicher Position angeordnet. Im Untergeschoß befindet sich neben Technik- und Lagerräumen die Tiefgarage. Diese ist direkt über den im Untergeschoß der Maschinenhalle eingerichteten Garderobenbereich an das Besucherzentrum angeschlossen.

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