Klein Venedig, Konstanz

Klein Venedig, Konstanz

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Der klare ruhig gelagerte prägnante Baukörper definiert den Ort und erzeugt ein neues Zentrum. Er weist zwei Gesichter auf – zur Stadt bzw. zum Konzertplatz eine einladende Geste mit dem großzügig eingezogenen Haupteingang und den darüber liegenden kleinen Sälen und zum See mit dem beweglichen Panoramafenster des großen Saals – einerseits attraktiver Blickbezug für die Saalbesucher andererseits eine wunderbare Bühne für Freiluftveranstaltungen am Festplatz. Verstärkt wird die Physiognomie durch die allseitig leicht nach innen gefalteten glatten Fassadenflächen. Die Seiten werden geprägt durch ein bei Tag und durch die Beleuchtung auch bei Nacht lebendiges dreidimensionales Faltwerk – gebildet aus hochwertigen Glasfaserbetontafeln, entwickelt aus dem dreifachen K.

Vom Konzertplatz aus gelangt man geschützt ins Eingangsfoyer mit den unterschiedlichen Infrastrukturbereichen und der Gastronomie – innen und außen intensiv verwoben. Über eine repräsentative Kaskadentreppe erreicht man das erhöhte Foyer mit grandiosen Ausblicken über die Hafenanlagen in die Innenstadt und zum See bzw. dem Festplatz. Alle Säle befinden sich auf diesem Niveau – ein unschätzbarer Vorteil bei Großveranstaltungen mit schnellen Ortswechseln.

Das Herzstück des KKK bildet natürlich der Große Saal. Durch die einmalige bühnentechnische Lösung sind zwei jeweils optimal ausgestattete Saalzustände in kürzester Zeit herstellbar. Ganz wichtig – die Proportionen des Saales entsprechen jederzeit adäquat der jeweiligen Veranstaltung und auf Wunsch immer präsent ist der See über das liegende Panoramafenster. Die akustisch sehr vorteilhaften Seitengalerien für den „Konzertsaal“ sind auch für den „Festsaal“ eine willkommene Bereicherung. Die gastronomische Versorgungsmöglichkeit im hochgefahrenen Zustand ist optimal, auch für die kleinen Säle. Der durch die fixe Bestuhlung permanent zur Verfügung stehende Konzertsaal wird durch die sich dann darüber befindliche Lage der Küche in seiner Zugänglichkeit nicht beeinträchtigt. Um den großen Saal gruppieren sich alle Nebenräume, Bühneneingang und Anlieferung erfolgen an der Seite, ebenfalls die Aufstellplätze der Übertragungswagen. Eine direkte Anbindung zu Parkgarage und Hotel ist optional im Untergeschoss möglich, allfällig auch eine Brückenvariante zu den Kongressräumen im Hotel – ohne die Durchlässigkeit zum See zu beeinträchtigen.

(Erläuterungstext Much Untertrifaller, 2009)

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