Konzerthaus Klein Venedig, Konstanz

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Schon seit 100 Jahren wird in Konstanz über den Bau eines Konzert- und Kongresshauses (an verschiedenen Standorten) diskutiert, nun hat sich am 28. Januar 2010 die Stadtpolitik zum Bau eines solchen Hauses mit Hotel, Parkgarage und Außenanlagen am Standort „Klein Venedig“ in Konstanz bekannt. In einer Volksabstimmung am 21. März 2010 haben allerdings noch die Bürger das letzte Wort. Die Projektgröße entspricht etwa dem Festspielhaus in Bregenz mit beiden Baustufen.

Dem Stadtratsbeschluss in Konstanz vorausgegangen war ein dreistufiger Wettbewerb, an dem sich fünf Projektteams beteiligt hatten. Den Wettbewerb gewonnen hat das Büro Dietrich | Untertrifaller aus Bregenz, das in der Endrunde gegen Wilhelm Holzbauer, Wien, siegreich blieb.

Das Gesamtkonzept des Wettbewerbssiegers überzeugte die Jury durch die klare städtebauliche Konzeption, die kompakten Baukörper, energieoptimierte Bebauung, qualitätsvolle Ausstattung, technische Raffinessen und den Konzertsaal mit großem Blickfenster zum See. Der Saal mit 1.200 fest installierten Konzertsesseln kann tagsüber in nur 1,5 Stunden zum Kongressraum verwandelt werden. Dabei wird ein mobiler Saalboden zugefahren, der den Raum horizontal teilt.

Das Hotel liegt unmittelbar neben dem Konzert- und Kongresshaus und wird von einem privaten Investor finanziert und betrieben. Das Parkhaus bietet 450 Fahrzeugen Platz. Zwischen dem Konzert- und Kongresshaus (in Passivhausqualität) und dem Hotel (in Niedrigenergiebauweise) findet mittels Energiemanagement eine bedarfsorientierte Wärme- und Kälteverschiebung statt.

Der Baubeginn ist geplant für Februar 2011, die Fertigstellung für Mai 2013. Die Baukosten werden insgesamt mit 60 Millionen Euro angegeben, 43 Millionen Euro davon sind für das Konzert- und Kongresshaus vorgesehen.

(Baunetz, 1.2.2010)

 

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