Grundschule, Frankfurt-Kalbach
Raumbildung
Der S-förmige Gesamtbaukörper bildet klar definierte Aussenräume aus, die Innenhöfe haben verschiedene Raumatmosphären und sind unterschiedlich gestaltet:
-ein grüner Innenhof nach Osten,
-ein südlicher Innenhof mit Freilufttheater/Sitzstufen zur Turnhalle hin
-und der bestehende stadträumlich wichtige Hauptschulhof zur Strasse hin
Eingangsbereich/Innenräume
Der Eingangsbereich liegt westlich des Altbaus, wie bisher, zum Hauptschulhof/Strasse hin orientiert.Über reine Aussentreppe bzw. Behindertenrampe gelangt man auf das ca. 1,20m höher gelegene Altbauniveau (EG). Durch den darüberliegenden Mehrzweckraum entsteht ein geschützter und überdachter Eingangsbereich. Hier gelangen die Schüler räumlich grosszügig in das Gebäude. Eingangsbereich und Cafeteria sind miteinander verknüpft, hier liegt einer der beiden räumlichen Schwerpunkt der Schule. Der andere Schwerpunkt ist eine zentrale Erschliessungshalle, die auch für Veranstaltungen oder als Pausenhalle bei Schlechtwetter genutzt werden kann.
Tageslicht/Orientierung
Die Räume sind konsequent nach Tageslichtkriterien und stadträumlicher Orientierung ausgerichtet: Klassenräume/Fachräume nach Osten und Süden, Nebenräume nach Westen hin zur unschönen Grenzbebauung. Die Nebenräume können gemäss Passivhauskonzept kleinere bandartige Fenster erhalten, die Klassenräume werden grosszügig verglast (solare Energiegewinne). Die einbündig organisierten Fluren haben alle Tageslicht.
Ablesbarkeit von Altbau/Neubau
Der Altbau löst sich am Eingangsbereich durch eine Fuge (3-geschossiger Luftraum) vom Neubau, hier wird die Begegnung der verschiedenen Baukörper/Epochen spürbar. Die Turnhalle löst sich durch eine Aussenraum-Fuge (Aussentreppe) vom Neubau.
(Erläuterungstext 2007)



