Future Art Lab, Wien

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Durch seine moderate Höhenentwicklung fügt sich das Volumen des Future Art Labs gut in das horizontal gelagerte Ensemble der Musikuniversität Wien ein und bildet auf selbstverständliche Art und Weise den metaphorischen Schlussstein des Campus.

Das minimierte Erdgeschoss lässt trotz der weit auskragenden umlaufend aufgehängten Institutsbereiche in den beiden Obergeschossen eine hohe Transparenz mit schönen Durchblicken nach Süden zum Wohnquartier bzw. zu den Gebäudeteilen N und G und vice versa zum zentralen Park zu. Die Auskragung sorgt auch für gut nutzbare gedeckte Außenräume nach allen Seiten, die geschoßhohe Verglasung gibt den Blick nach unten und oben in den umlaufenden Luftraum frei. Durch diese Maßnahme werden die Veranstaltungssäle freigestellt und sind von außen gut als auch öffentlich nutzbare Aufführungsorte wahrnehmbar. 

Über den gestapelten, zweigeschossigen, konstruktiv entkoppelten Sälen liegt ein Haustechnikgeschoss das alle Bereiche auf kurzen Wegen versorgt. Den mittels biegesteifer Stahlbetonrahmen auskragenden Obergeschossen ist ein vertikaler Raster von polierten Edelstahlblechlamellen vorgelagert der einerseits den Wärmeeintrag stark reduziert und andererseits durch seine Reflexionen ein spannendes Vexierbild seiner Umgebung – insbesondere der Bäume – erzeugt und das Future Art Lab mit seinen Anklängen an die klassische Moderne auch in der Gegenwart verankert und in die Zukunft weist.

Die einzelnen Institute sind geschossweise organisiert. Somit wird ein reibungsloser und schwellenfreier Ablauf innerhalb der Institutsbereiche gewährleistet. Um die zentrale Mitte der gestapelten Säle – dem gemeinsamen Herzstück des Neubaus – situieren sich Elektroakustik (UG), Tasteninstrumente (1.OG) und Filmakademie (2.OG). Hierbei fungiert das natürlich belichtete Foyer in allen Geschossen als institutsübergreifender Austausch- und Treffpunkt. 

 

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