Campus Hochschule für Musik und Tanz, Köln

  • 20150721_Campus-Köln-Perspektive2-web
  • 20150721_Campus-Köln-Lageplan-web
  • 20150721_Campus-Köln-Perspektive1-web
  • 20150721_Campus-Köln-Schnitte-web
  • 20150721_Campus-Köln-GR1-web
  • 20150721_Campus-Köln-Ansicht-web
  • 20150721_Campus-Köln-GR2-web
  • 20150721_Campus-Köln-GR3-web

Die Hochschule für Musik und Tanz ist kein einzelnes Gebäude mehr, die Bestandsgebäude und Neubauten sind im Eigelstein-Quartier verteilt und bereichern bzw. beleben ihr Umfeld. Über die Dagobertstrasse sind die verstreuten Bauten verbunden, sie sind Teil der Stadt- und Quartiersstruktur. Die Hochschulbauten docken an den Strassenraum an, ohne ihn durch ihren Massstab zu dominieren. Zu den Gebäuden der Hochschule ist der sonst durchgehend heterogene Blockrand aufgebrochen, der Bestand und die Neubauten spannen einen Platzraum zum Strassenraum auf.

Der Konzertsaal als Herz der Anlage „schwebt“ als Solitär über dem abgesenkten Gartenhof und zoniert und hierarchisiert die Freiräume. Der gefärbte Betonquader mit den erhaben stilisierten Noten von Jacques Offenbachs „Galop infernal“ steht in scharfen Kontrast zu den darunter und um den Hof positionierten verglasten Tanz- und Übungsräumen. Neben der Orientierung zum beschaulichen Grün durchfluten zusätzliche Oberlichter diese Bereiche mit natürlichem Licht und bieten Einblicke aus den öffentlichen Freiräumen. Der neue Kopfbau an der Dagobertstrasse beherbergt Tanzräume mit hoher Strahlkraft in den öffentlichen Raum und steht im Dialog mit dem benachbar-ten Konzertsaal und dem Jugendstilgebäude gegenüber.

 

Auslober
Architektur
Wettbewerb
Rang
Fläche
Kubatur
Partner
Vollbild verlassen