Bayernkaserne, München

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Das Areal der Bayern-Kaserne wird ein beispielhaftes nachhaltiges Viertel, das eine neue Identität auch für die umliegenden Gewerbegebiete und Wohnviertel schafft.

Um die Attraktivität und Vielschichtigkeit dieses neuen Stadtquartiers mit seinen ca. 4.700 Wohneinheiten zu stärken, sehen wir vor, die bisher geforderten Nutzungen durch Restaurants, Cafes, Jugendtreff, Ärztehaus, Hotel, Kino, Biergarten sowie durch Büroflächen für Start-Up Unternehmen anzureichern und zu ergänzen. Dadurch wird eine qualitative funktionale Mischung innerhalb der Quartiere gewährleistet.

Die bauliche Dichte der Quartiere wird durch eine Hierarchie und Abfolge von öffentlichen bis privaten Freiräumen gefiltert und auf unterschiedlichen Maßstäben miteinander vernetzt. Dieses maßstabsübergreifende Netz beinhaltet großräumige öffentliche Plätze, eine bestehende grüne – für München typische – „Grüne Mitte“,

Die soziale Nachhaltigkeit wird durch ein reiches Angebot an vielfältigen Gebäudetypologien, öffentlichen Nutzungen, öffentlichen und privaten Räumen und durch das vorgeschlagene Verkehrskonzept und kurzen Wegen innerhalb der Quartiere erreicht. Die wirtschaftliche Nachhaltigkeit entsteht auf Grund einer robusten städtebaulichen Struktur, deren einzelne Cluster auch auf zukünftige Entwicklungen flexibel reagieren können. Durch ihre Parzellierung lassen sich die einzelnen Baufelder gut vermarkten. Die ökologische Nachhaltigkeit entsteht durch den weitestgehenden Erhalt der bestehenden Grünstrukturen und des Baumbestandes, sowie durch die Reduzierung des Primärenergiebedarfs der Bebauung.

 

 

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