Bahnhofsareal, Baar

  • modellfoto
  • ans_schn

Zug und Baar sind in einer Phase der ungebro­chenen räumlichen Entwicklung. Die Siedlungs­gebiete der beiden Gemeinden am östlichen Rand der Lorzenebene haben sich entlang der Haupterschließungsstränge (Eisenbahn und Hauptstrasse) verdichtet und die beiden Orte verschmelzen zunehmend.

Der Schwerpunkt der Stadt Zug, gemessen an Einwohnern, Arbeitsplätzen, Einkaufsmöglichkei­ten und Verkehrsanlagen, verschiebt sich weiter nach Norden, nach Baar! Gleichzeitig mit der baulichen Verdichtung ver­ändert sich in einzelnen Gebieten in unterschied­lichen Zeitabständen die Maßstäblichkeit von Bauten. Dies hat im Planungsgebiet, rund um den Bahn­hof Baar, zu einer heterogenen Bebauungsstruk­tur geführt.

Das Gebiet des Bahnkörpers im Grundriss des Ortes, das großräumig die Lorzenebene in einen Ost- und einen Westteil trennt, lässt im Bereich des Planungsgebietes einen großen, aufgeweite­ten Ort entstehen. Die auf diese Art und Weise entstandene stadt­räumliche Situation ist von einer heterogenen Bebauungsstruktur‚ besäumt.

Diese heterogene Bebauungsstruktur bildet keine eigentlichen, städtischen, architektonisch rele­vanten Anhaltspunkte, um diesen Ort, den Bahn­hof, im Gefüge von Baar speziell auszuzeichnen. Das entwickelte Bauvolumen versucht nicht ein Zentrum, eine Mitte von Baar zu definieren, sondern orientiert sich am bestehenden Bebau­ungsplan.

Standort
Architektur
Wettbewerb
Vollbild verlassen