Bahnhofsareal, Baar
Zug und Baar sind in einer Phase der ungebrochenen räumlichen Entwicklung. Die Siedlungsgebiete der beiden Gemeinden am östlichen Rand der Lorzenebene haben sich entlang der Haupterschließungsstränge (Eisenbahn und Hauptstrasse) verdichtet und die beiden Orte verschmelzen zunehmend.
Der Schwerpunkt der Stadt Zug, gemessen an Einwohnern, Arbeitsplätzen, Einkaufsmöglichkeiten und Verkehrsanlagen, verschiebt sich weiter nach Norden, nach Baar! Gleichzeitig mit der baulichen Verdichtung verändert sich in einzelnen Gebieten in unterschiedlichen Zeitabständen die Maßstäblichkeit von Bauten. Dies hat im Planungsgebiet, rund um den Bahnhof Baar, zu einer heterogenen Bebauungsstruktur geführt.
Das Gebiet des Bahnkörpers im Grundriss des Ortes, das großräumig die Lorzenebene in einen Ost- und einen Westteil trennt, lässt im Bereich des Planungsgebietes einen großen, aufgeweiteten Ort entstehen. Die auf diese Art und Weise entstandene stadträumliche Situation ist von einer heterogenen Bebauungsstruktur‚ besäumt!
Diese heterogene Bebauungsstruktur bildet keine eigentlichen, städtischen, architektonisch relevanten Anhaltspunkte, um diesen Ort, den Bahnhof, im Gefüge von Baar speziell auszuzeichnen. Das entwickelte Bauvolumen versucht nicht ein Zentrum, eine Mitte von Baar zu definieren, sondern orientiert sich am bestehenden Bebauungsplan.


