Badisches Staatstheater, Karlsruhe

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Das Badische Staatstheater im Zentrum von Karlsruhe ist eines der erfolgreichsten Opern- und Theaterhäuser Deutschlands. Das „Große Haus“ (ca. 1.000 Plätze) und das „Kleine Haus“ (330 bis 385 Plätze) sowie ein Studio mit ca. 130 Plätzen sind in einem Gebäudekomplex aus dem Jahr 1975 beheimatet, der nun erweitert und generalsaniert werden soll. Geplant sind der Neubau eines Schauspielhauses mit integriertem Jungem Staatstheater sowie neue musikalische Probenräume und Werkstätten.

Der Entwurf umschließt das bestehende Gebäude auf drei Seiten wie eine zweite Hülle. Zum Eingang hin bleibt der ursprüngliche Baukörper erkennbar, Materialität, Struktur und Typus werden weitergedacht und entwickelt. Die Metallfassade aus mikroperforiertem Blech gibt dem verschachtelten Komplex eine neue architektonische Identität. Ein großer Platz führt die Besucher zum Haupteingang, der durch eine lange Treppe akzentuiert wird. Junges Theater, Studiobühne, der Orchesterprobesaal, diverse Probebühnen und auch die Montagehalle sollen im Stadtbild präsent sein und mit der Außenwelt kommunizieren. So öffnen sich das Junge Staatstheater und der Orchesterprobenraum zum Platz und machen die Theaterarbeit sichtbar. 

Von diesem Grundgedanken ausgehend, strukturiert und optimiert das neue Raumkonzept die komplizierten Funktionswege des Hauses: Das Kleine Haus und das Junge Staatstheater werden an die Anlieferung und die Werkstätten im Großen Haus angebunden. Das gemeinsam genutzte Foyer schafft Synergien und bietet Platz für Kommunikation, Aufenthalt und Gastronomie. Die restrukturierten und erweiterten Werkstätten erhalten direkte Transportwege zu Aufführungsstätten, ausreichend Bereitstellungsflächen und Probebühnen.

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