Aspernstrasse, Wien

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Städtebau: Der geometrisch anspruchsvolle Bauplatz wird allseitig besetzt und vervollständigt das Quartier zwischen U-Bahntrasse und Lavaterstrasse. Zur U-Bahnstation ‘Aspernstrasse’ markiert ein 7-geschossiger Baukörper den prägnanten Auftakt zum neuen Wohnquartier und bildet gleichzeitig den baulichen Abschluss drei aufeinander folgender, fingerartiger Kopfbauten entlang der U-Bahntrasse. Erdgeschossige Durchgänge binden den klar gefassten Innenhof an die unmittelbare Umgebung an und ermöglichen eine informelle Wegeführung für die Bewohner. Gleichzeitig schaffen diese Zugänge eine spürbare Grenze zwischen öffentlichem und privatem Außenbereich.

Architektur / Wohnungen: Entsprechend der Leitidee des ‘Leistbaren Wohnens’ liegt der Aufgabenschwerpunkt vor allem in der effizienten Ausnützung des Bauplatzes mit der Zielsetzung, kompakte und wirtschaftliche Baukörper zu entwickeln. Bedingt durch die gegebenen Baufeldgrößen werden unterschiedliche Wohnungstypen angeboten, die entsprechend ihrer Ausrichtung und Orientierung optimiert sind. Die beiden Gebäudeteile im nörd- und südlichen Bereich des Bauplatzes sind als kompakte und flächeneffiziente Vierspänner, bestehend aus 2- und 3-Zimmer-Wohnungen, konzipiert. Diese organisieren sich um ein natürlich belichtetes Stiegenhaus mit geschoßübergreifenden Lufträumen. Südseitig erweitern vorgelagerte, großzügige Freibereiche den Wohnraum. Die 2m tiefen Loggien bieten ausreichend Witterungs- und Blickschutz und übernehmen gleichzeitig die Funktion des kon-struktiven Sonnenschutzes. Vor allem in den Übergangsmonaten bedeutet dieser witterungsgeschützte, private Außenbereich einen qualitativen Mehrwert für die Bewohner.

Der westliche Baukörper ist als Laubengangtypus entwickelt. Straßenseitig dient dieser nicht nur als Puffer-, sondern auch als Begegnungszone und bietet gleichermaßen die Qualitäten des ost-west-orientierten Durchwohnens auf kleinstem Raum. Der Wohn- und Essbereich mit großzügigem Balkon ist zum ruhigen Innennhof ausgerichtet. Nach Osten hin ermöglichen größere Baukörpertiefen eine flächeneffiziente Mittelgangerschließung. Geschossübergreifende Lufträume sorgen für natürlich belichtete, helle Wohnungszugänge und wer-ten den innenliegenden Erschließungsbereich qualitativ auf. Auch hier erhalten alle Wohnungen einen großzügigen Freibereich. Ostseitig werden diese mit beweglichen Glasschiebeelementen versehen um einen wirksamen Schallschutz gegenüber der U-Bahntrasse gewährleisten zu können.

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