An der Wassergasse, Grabs

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Zwei unterschiedlich dimensionierte und zueinander verdrehte Baukörper fügen sich gut in das heterogene Weichbild des Dorfes zwischen der gewachsenen Substanz, den neuen großen Solitären und der Ein- und Mehrfamilienhaussubstanz der letzten Jahrzehnte. Neben einer spannungsvollen Beziehung der Baukörper untereinander wird auch eine abwechslungsreiche geschützte Abfolge öffentlicher, halböffentlicher und privater Freiräume vom Gemeindezentrum zum Kirchplatz erreicht. Im größeren Baukörper sind die gewerblichen Nutzungen an prominenter Stelle untergebracht sowie die zentrale Einstellhallenzufahrt. Der kleinere Baukörper ist der Wohnnutzung vorbehalten. Beide werden über einander gegenüberliegende gedeckte Zugänge mit angelagerten Waschsalons erschlossen.

Die Wohnungen in beiden Baukörpern gruppieren sich um einen zentralen Kern mit kommunikativer und räumlich abwechslungsreicher Erschließung und angelagerten Nebenräumen, dies gewährleistet einen hohen Grad an Flexibilität, aber auch an Kompaktheit mit kurzen Leitungswegen und optimierter Außenhülle. Durch dieses Entwurfsprinzip ist die Erreichung der geforderten ökonomischen Ziele unproblematisch und die energetischen Ziele ohne Mehraufwände realisierbar. Die Spannweiten des Speichermasse garantierenden Stahlbetonskeletts sind gleichbleibend gering, die Fassaden werden mit großformatigen vorgefertigten Holzelementen mit hinterlüfteter Holzfassade zeit- und kostensparend bei hoher Präzision ausgeführt.

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