ABZ Siedlung Balberstrasse, Zürich

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Städtebau

Der vorliegende Entwurf reagiert städtebaulich auf die bestehende Struktur der freistehenden Einzelbauten. Acht idente, gezielt gesetzte Einzelvolumen definieren mit ihren präzis geschliffenen Außenkanten den Straßenraum der Balberstraße neu. Das räumliche Spannungsspiel der sich abwechselnd zuwendenden, gegenüberliegenden Fassadenflächen gibt dem neuen Quartier seinen identitätsstiftenden Charakter ohne die Typologie des Ortes zu dominieren. Die leicht versetzte Stellung der Volumen und deren topografische Staffelung schafft die gewünschte, landschaftliche Durchlässigkeit im Quartier und bietet darüberhinaus räumlich spannungsvolle Sequenzen. Den Bewohnern bieten sich somit immer wieder variierende Durchblicke zwischen den Volumen und attraktive Ausblicke in die Ferne. Entlang der Lettenholzstrasse Ecke Farenweg wird ein weiterer, länglich orientierter Baukörper gestellt. Dieser bildet das volumetrische Vis á Vis zum bestehenden Kindergarten. Hier befinden sich erdgeschossig die Allgemeinbereiche mit Musikzimmer und Mehrzweckraum. Das sich nach Osten hin bildende, räumlich gefasste Plateau wird somit funktional frequentiert und mit Kinderspielbereichen und grünen Heckenzimmern zum neuen Quartiersplatz, der von allen Seiten frei zugänglich ist.

Freiraumkonzept

Das Konzept der Siedlung setzt auf eine harmonische Integration in seine durchgrünte Umgebung. Die Erschliessung erfolgt über die zentrale Balberstrasse oder das Plateau Lettenholzstrasse Ecke Farenweg. Querverbindungen stellen klare Beziehungen zum angrenzenden Quartier her. Die parkartig platzierten Baumsetzungen, bestehend aus Gehölzarten wie Ahorn und Kirsche prägen das Bild und setzen jahreszeitliche Aspekte durch ihre Blüte, beziehungsweise Herbstfärbung. Heckenzimmer schaffen einen, dem Konzept entsprechenden Übergang zum anliegenden Kindergarten und dienen dem Kinderspiel und Aufenthalt. Durch die Präzisierung der räumlichen Qualitäten und die klare Formulierung der Übergänge erhält die Siedlung unter den Prämissen Nutzung, Gestaltung und Ökologie langfristig eine starke Identität.

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