Hof, Alberschwende

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Die Wohnanlage Hof erscheint unaufdringlich modern, wie natürlich verwurzelt, obwohl sie für Bregenzerwälder Verhältnisse mit 17 Wohneinheiten eine beachtliche Größe und Dichte aufweist. Die zwei Holzbaukörper, um 90 Grad
zueinander verdreht, sind auf Betonsockelgeschoßen
sorgfältig ins abfallende Gelände gesetzt, sodass sie sich hangseitig nur dreistöckig zeigen und die verbindende Tiefgarage im Erdreich verschwindet. Die Fassade ist mit
langen Fensterbändern horizontal gegliedert, große auskragende Eckbalkone und weitläufige Dachterrassen fügen sich präzis ins lineare Bild. Die Außenwände wurden aus Holzelementen gefertigt und fein detailliert mit Lärchenplättchen geschindelt. Trotz der traditionellen Materialwahl bekennt sich die Architektursprache klar zur
Moderne.

Text aus der Beurteilung zum Holzbaupreis:

Holzmischbau – klug gebaut, fein geschindelt.

Zwei Holzbaukörper bilden um 90 Grad zueinander verdreht die Wohnanlage Hof in Alberschwende. Die in einer geschickten Verdrehung aufeinander bezogenen Volumina sind – abgesehen vom Sockelgeschoss aus Beton – vollständig mit Holzschindeln verkleidet. Trotz der  traditionellen Materialwahl – alle Wände in Holz – und das Sockelmotiv auf der einen Seite bekennt sich die Architektursprache klar zur Moderne. Große, auskragende Eckbalkone, sowie weitläufige Dachterrassen sorgen in Verbindung mit klaren Wohnungsgrundrissen für ein großzügiges Wohngefühl. Ein Beispiel dafür, wie die Holz-Betonmischbauweise ihren Stellenwert dauerhaft im Wohnbau einnimmt.

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