Walch’s Event Catering, Lustenau

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Der gut 50 Meter lange, flache Quader des Produktionsgebäudes gehört zu einer Gruppe betrieblicher Anlagen im Einzugsbereich eines Autobahnzubringers. Der kompakte Baukörper vereinigt Lager-, Produktions-, Bereitstellungs- und Verwaltungsräumlichkeiten in einer einfachen geometrischen Form. Nur für den Anlieferungsbereich und die Laderampe ist der überdeckte Außenraum hereingezogen. Der aus der Öffnung herausgedrehte Fassadenausschnitt weist den Besuchern den Weg zum Eingang.

Auf einer Bodenplatte aus Stahlbeton erhebt sich eine ökonomisierte Holzkonstruktion mit Stützen, Unterzügen, schmalhohen Balkenscharen und Beplankungen aus OSB-Großspanplatten. Um das gesamte Gebäude herum, vor Fenstern und geschlossenen Fassadenteilen vorbei, zieht sich im Abstand einer Armlänge eine Gewebehaut, die ein vom Künstler Peter Kogler gestaltetes Bild trägt.

Das porösen Feingeflecht ermöglicht den Blick nach außen, hält aber harte Sonnenstrahlen, Niederschläge und Einblicke ab. Nachts wird das Gebäude von Scheinwerfern allseitig angestrahlt, sodass die Bildwirkung gewahrt bleibt. Die totale Verhüllung des Bauwerks hebt Größenordnungen und maßstäbliche Bezugselemente wie Geschoßhöhen oder Fenster auf. Damit gelingt eine Trennung von Gebäudenutzung und Fassadenbild, was der Kunst zu Autonomie verhilft.

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