Volkstheater, Wien

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Dietrich | Untertrifaller Architekten bekamen im Sommer 2016 in Bietergemeinschaft mit FCP Fritsch, Chiari & Partner und van der Donk den Zuschlag zur Sanierung des Wiener Volkstheaters. 1889 als bürgerliches Gegenstück zum Burgtheater im Neo-Renaissance-Stil erbaut, bietet das Haus 850 Sitzplätze und den bekannten Roten Salon. Ziel der dringend notwendigen Sanierungs- und Umbauarbeiten ist es, den Zuschauern zeitgemäßen Komfort zu bieten, moderne Sicherheitsstandards herzustellen und die Wirtschaftlichkeit zu verbessern. Der gesamte denkmalgeschützte Bestand und damit der ursprüngliche Charakter bleiben erhalten.

Um die internen Abläufe zu optimieren, werden die Räume im Bühnentrakt neu angeordnet und teilweise umgebaut. Ein kleiner Zubau mit Hubpodium erleichtert den Zugang zu den unterirdischen Depotflächen und bietet zusätzliche Lagerflächen im Obergeschoß. Gemeinsam mit den neuen Seitenbühnen ermöglicht diese Neustrukturierung einen reibungslosen Ablauf für Anlieferung, Auf- und Umbau. Die Künstlergarderoben werden im nordwestlichen Teil des Gebäudes gebündelt und mit einem eigenen Zugang erschlossen. Die Theaterverwaltung gewinnt durch die geringfügige Anhebung des Daches zusätzlichen Raum.

Auch im Besucherteil werden Räumlichkeiten neu organisiert. So wird der Rote Salon unabhängig vom Haupthaus bespielbar. Café mit Gastgarten, Kartenbüro und der neue Mehrzweckbereich sind zu einem erweiterten Foyer zusammengefasst. Zur Verbesserung der thermischen Qualität wird am Schluss die gesamte Fassade des Theatergebäudes gereinigt und saniert. Die Bauarbeiten beginnen im Mai 2018, die Fertigstellung ist für Ende Oktober 2018 geplant.

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