Volksschule Wallenmahd, Dornbirn
Schule und Turnhalle werden weitgehend auf das ursprüngliche Konzept zurückgeführt. Der zweigeschossige rückseitige Zubau der Schule, das Schulwarthaus sowie der Geräteraumanbau an die Turnhalle sollen abgebrochen werden. Anstelle des Schulwarthauses wird ein neuer eingeschossiger Baukörper errichtet, der die Eingangssituation samt barrierefreiem Zugang sowie Tagesbetreuung und Bibliothek aufnimmt. Dieser Zubau ist als Sichtbetonkonstruktion geplant, die innen gedämmt wird. Die Gebäudehülle der bestehenden Schule soll so renoviert werden, dass die Charakteristik des Gebäudes ablesbar bleibt.
Ein verglaster Gang und ein Flugdach verbinden Schule und Turnhalle. Das Flugdach bietet einen geschützten Aufenthaltsbereich für Pausen an. Die Klassenräume sollen eine minimal abgehängte Akustikdecke erhalten. Im Gangbereich wird die Decke abgehängt und damit die Führung der Installationen und der Luftkanäle der kontrollierten Be- und Entlüftung ermöglicht.
Das Stiegenhaus soll eine Einhausung aus Brandschutzgläsern erhalten und damit zum vollwertigen Fluchtweg werden. Neben der Stiege wird ein behindertengerechter Lift eingebaut. Die geschlossenen Flächen der Gebäudehülle werden durch das Aufbringen von Wärmedämmung optimiert. Die Fenster und Verglasungen aus Drei-Scheiben-Isolierglas bieten einen erhöhten G-Wert und sind größtenteils durch Lamellenraffstoren von außen zu beschatten. Die Beschattung wird über die Gebäudeleittechnik gesteuert.
(Dietrich | Untertrifaller, 2011)






