Revitalisierung des Ulmer-Areals, Dornbirn

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  • Ulmer Areal Dornbirn Schnitt

Das rund 12.000 m² große Grundstück des ehemaligen Werkzeuggroßhändlers Ulmer liegt zentral zwischen Innenstadt und Oberdorf. Sein Freiwerden eröffnete eine mehrjährige Projektentwicklungsphase, die schließlich anstelle des zunächst favorisierten Einkaufszentrums eine überwiegende Wohnnutzung empfahl.

Neben dem Hochhaus, als ›Kopfbau‹ an der Stadtstraße gelegen, und einer historischen Villa, die den östlichen Abschluss des Areals markiert, wurde eine zweigeschossige unterirdische Lagerfläche als Tiefgarage weiterverwendet. Auf ihr erheben sich nun sieben neuerrichtete Wohnbauten mit vier bis sechs Stockwerken. Die drei Neubauten von Dietrich | Untertrifaller Architekten bieten Passivhausstandard mit kontrollierter Be- und Entlüftung. Indem entlang der ansteigenden Straße die Gebäudehöhe von Haus zu Haus um ein Stockwerk abnimmt, vermitteln die neuen Wohnbauten zwischen dem Hochhaus und der historisch gewachsenen Villenstruktur des Oberdorfes. Die Erdgeschoßzone der straßenbegleitenden Neubebauungen ist Gewerbeflächen vorbehalten, die Obergeschosse nehmen Mietwohnungen der Vorarlberger Wohnbauselbsthilfe auf.

Die Landschaftsplanung, einheitlich helle Putzfassaden aller Häuser und die ähnlichen Proportion der Baukörper binden die Anlage zusammen. Fassadenvariationen zwischen markanten Loggien der Eigentums- und dem Spiel von Schiebeläden der Mietwohnhäuser verleihen den Häusern individuelle Identität.

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