Stadthalle F, Wien

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Die neue multifunktionale Halle F für 2.000 Besucher bildet eine kongeniale Ergänzung zur imposanten Wiener Stadthalle, die Roland Rainer 1958 entworfen hatte. Nach gewonnenem Wettbewerb an einer städtebaulichen Schlüsselstelle errichtet, markiert das Bauwerk angemessen die Eckposition, überlässt jedoch dem Rainer-Bau die Hauptrolle.

Das neue Volumen, dessen seitliche Fassaden transparent und zur Stadt hin offen sind, definiert mit seinen zwölf Metern Auskragung einen Eingangsvorplatz, der direkt in die Empfangshalle leitet. Zwei breite, symmetrisch angeordnete Treppen führen zum Foyer, dessen Bodenneigung jener des Saales angeglichen ist.

Das langgestreckte Volumen des großen Saales ist innen ganz in hellem Rot gehalten und kontrastiert mit der weißen Außenhülle. Die Boden- und Deckenbeläge im Inneren sind aus Robinienholz. Auf die verschiedenen Veranstaltungsarten abgestimmt, ist die Akustik mit Beschallungsanlagen auf kurze Nachhallzeiten ausgelegt.

In den rückseitigen Gebäudeecken befindet sich je ein Saal für Proben oder Bankette, beispielsweise bei Kongressen, der von den Pausenfoyers direkt zugänglich ist. Darüber liegt ein Geschoss mit Büros für Verwaltung und Produktion.


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