Schule und Sporthalle, Klaus

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Die neue Hauptschule für die Gemeinden Klaus, Weiler und Fraxern bildet den Auftakt einer Reihe größerer Baukörper, die gestaffelt den sanften Schwung der Straße begleiten. Exorbitante Betriebskosten der alten Schule führten zur Definition von klaren ökonomischen und energetischen Rahmenbedingungen – bereits im Wettbewerb. In der Rekordzeit von 18 Monaten konnte das Schulhaus, das mit weniger als 15 kWh/m² Jahresenergiebedarf die Vorarlberger Passivhausrichtlinien erfüllt, in Betrieb genommen werden.

Der von den zwei Baukörpern Schule und Sporthalle gebildete Winkel schafft einen vom Verkehr geschützten Platz, von dem aus man alle Funktionen erreicht. Im Hauptgebäude – 2003 fertiggestellt – befinden sich die Unterrichtsräume und die Administration. Die Erschließung erfolgt über ein zentrales, gebäudehohes Atrium, das Tageslicht bis ins Erdgeschoss bringt und dadurch die Orientierung erleichtert. Die hellen Klassenzimmer profitieren auf der Ostseite zudem von den Oberlichtern der Mittelzone. Das niedrige Band der nach innen gesetzten Glasscheiben ermöglicht den gut beschatteten Blick nach draußen. Zusätzlich verhindert der außen liegende Sonnenschutz Blendung und Aufheizung.

In der zweiten Baustufe wurde 10 Jahre später die stark sanierungsbedürftige Turnhalle (damals mit Schwimmbad) durch einen Neubau ersetzt. Der zweigeschossige Sporthallen- und dreigeschossige Mehrzweckbereich schaffen Räume für Tagesbetreuung, Vereine und Veranstaltungen, welch witterungsgeschützt von der Schule aus erreichbar sind.

Das kompakte und trotz seiner Komplexität übersichtliche Konzept war die Basis für Kostenwahrung und Energieoptimierung. Es gelang, mit weniger als 3 % Mehrkosten gegenüber eine konventionellen Bauweise die Energiekosten im Vergleich zur alten Schule um 70 % zu senken – ohne architektonische Abstriche. Als geglücktes Pionierwerk erhielt das Schulhaus mehrere Architektur- und Energiesparpreise, u.a. den Staatspreis für Architektur und Nachhaltigkeit.

 

Bauherr
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