Hotel Rote Wand, Lech-Zug

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Das Hotel Rote Wand in Zug geht im Kern auf ein Gasthaus neben der Kirche zurück. Der boomende Skitourismus der 1970er Jahre ließ Zug durch den Bau von Hotels und Pensionen auf seine heutige Größe anwachsen. Die Erweiterung des Hotels Rote Wand auf heute fünf Häuser ist Teil dieses Vorgangs. Das Büro Dietrich | Untertrifaller ist seit 2007 bei der Umgestaltung und Erweiterung federführend. Unter Einbeziehung des Gasthauses, gruppieren sich drei seiner Häuser um einen Innenhof. Das Unter- und Erdgeschoss sind dabei zu einem baulichen Sockel verbunden. Zwei weitere Häuser, Appartementhaus und Dependance sind als ‘Satelliten’ unterirdisch angehängt und äußerlich nicht als Bestandteil des Hotelkomplexes identifizierbar.

Im Haupthaus wurde das bestehende Hallenbad im
Untergeschoß erweitert und um einen umfangreichen Wellness- und Beautybereich ergänzt. Ein ganzjährig benutzbares Außenschwimmbecken wird von einem Liegebereich umrahmt. Das bestehende Restaurant ist im Erdgeschoß umgestaltet und vergrößert worden. Für die unterirdischen Bereiche lag die zentrale Herausforderung darin, Tageslichtöffnungen zu schaffen. Ein eingeschnittener Hof, zwischen Außenbecken und Haus A gelegen, bringt Tageslicht in die Ruhebereiche und dient gleichzeitig als Außenraum der angrenzenden Saunazone. Zusätzlich ermöglichte der Umbau ein großflächiges Oberlicht, das nun die Liegezone des Hallenbades als Glasdach überdeckt.
Der Neubau der Dependance, die 2009 in Betrieb genommen wurde, gehört als fünftes Einzelhaus zum Hotelkomplex Rote Wand und ist, wie das 1999 errichtete Appartementhaus, unterirdisch mit dem Haupthaus verbunden.

Einer Initiative der Raumplanungsstelle aus den 1980er Jahren folgend, wurde die gesamte Gebäudegruppe oberhalb der Kirche umgebaut. Die talwärts gerichteten Quergiebelbauten aus den 1970er Jahren wurden durch traufseitig zum Hang stehende Längsgiebelbauten ersetzt. Durch seine Dominanz im Ort leistet der Gebäudekomplex des Hotels Rote Wand mit diesem Umbau einen wesentlichen Beitrag und formuliert zum verbreiteten “Alpinen Einheitsstil” eine prägnante Alternative.

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