Haus S, Schaffhausen

Haus S, Schaffhausen

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Die Bauherrschaft suchte lange Zeit nach einem Grundstück in einem Außenquartier der Stadt Schaffhausen. Die Bauparzelle liegt auf dem Gebiet eines zum Teil realisierten Quartiergestaltungsplans. Auf einer der zwei letzten freien Parzellen entstand das Haus S.

Es sollten möglichst die Qualitäten der Nähe (Wald) und der Ferne (Seerücken) zu entwurfsbestimmenden Inhalten verstrickt werden. Das Haus liegt an einer kleinen hangseitigen Erschließungsstraße. Diese mündet in einem Platz, der durch eine alte Linde geprägt ist.

Über einen gedeckten Vorplatz wird das Haus im Schlafgeschoss erschlossen. Das Obergeschoss bietet Ausblicke und Terrassen in beide Richtungen, ein breites horizontales Fensterband mit Blick bis zum Seerhein bzw. bedingt durch die Dachform eine sehr hohe raumgreifende Verglasung, die den westseitig gelegenen steilen Waldrand ins Haus hereinholt.

Das gesamte Haus, mit Ausnahme der Kellerwände, ist in großformatigen Holzelementen vorgefertigt. Alle Innenflächen im Obergeschoss sowie die Westfassade sind in massiver heimischer Weißtanne ausgeführt, das Erdgeschoss ist weiß verkleidet, der Fußboden ist aus weißem Holzzement gefertigt.

(M. Untertrifaller, 2003)

Bauherr
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