Haus Sch, Bregenz

  • Haus SCH Fluh-012_web
  • HyperFocal: 0
  • Haus SCH Fluh-011_web
  • HyperFocal: 0
  • HyperFocal: 0
  • HyperFocal: 0
  • HyperFocal: 0
  • HyperFocal: 0
  • Haus-SCH-35
  • HyperFocal: 0
  • U3
  • U2
  • U1
  • Schnitt

Am Ortseingang von Bregenz-Fluh, einer nordöstlich der Landeshauptstadt auf rund 700 Metern gelegenen Bergparzelle des Pfänderstocks, kragt ein schwarz gestrichener, kristalliner Baukörper aus einem steilen Südhang ins Freie, dem Vorarlberger Rheintal entgegen. Was auf den ersten Blick wie eine frei geformte Bauskulptur erscheint, ist tatsächlich das Resultat einer ökonomischen Kalkulation, übersetzt in eine aus den Bedingungen des Ortes entwickelte Architekturform. Um dem extrem steilen Grundstück mit nur 450 m² bebaubarer Fläche eine größtmögliche Kubatur abzugewinnen, wurde ein Maximalkörper entworfen und dessen fallende Trauflinien um eine steigend-auskragende Untersicht ergänzt.

Die Erschließung der Hangneigung erfordert vier Ebenen. Die beiden mittleren beherbergen die Wohnräume, darüber befindet sich die Garage, darunter der Gartengeräteraum. Die Räume der beiden Wohnebenen sind entsprechend ihrer Privatheit geschichtet: Im oberen Geschoss sind Küche, Essen und Wohnen angesiedelt, in unteren liegen die intimeren Räume Arbeits-, Gäste-, Ankleide- und Schlafzimmer mit den zugeordneten Sanitärräumen.

Analog zu dieser horizontalen Schichtung weist das Haus auch eine vertikale Raumschichtung auf, konstruktiv bedingt durch seine Gliederung in einen bergseitigen Stahlbetonkern und den talseitig auskragenden Holzbau. Die Serviceräume wurden dem Betonkern, die Aufenthaltszonen der hölzernen Auskragung zugeordnet – eine Unterscheidung, die an der jeweiligen Bekleidung der Innenflächen ablesbar ist: Sichtbeton und Terrazzo bzw. Massivholztäfelung und Holzriemenboden.

Bauherr
Standort
Architektur
Projektleitung
Bauzeit
Fläche
Auftrag
Partner
Vollbild verlassen