Haus R, Schnepfau

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Das schmale, zweigeschossige Wohnhaus stellt sich rechtwinklig zum dahinter aufsteigenden, bewaldeten Hang. Das Haus ist in Holzelementbauweise errichtet und geprägt von einer durchgängigen Ordnung.

Im Grundriss finden wir einen eingezogenen und somit überdeckten Zugang. Der Außenraum dringt in den einfachen Hauskörper ein. Das Erdgeschoß teilen sich Autoeinstellplatz und Nebenräume sowie zwei Zimmer. Die Wohn- und Schlafebene im Obergeschoss ist mit großzügigen Schiebetüren auf den südwestseitig gelegen Schopf orientiert. Die Zäsur dazwischen bildet die Stiege. Die breite Laube auf der Westseite bindet die beiden Teile wieder zusammen.

Zum alten Pfarrhaus hin zieht sich unterhalb des minimalen Dachvorsprungs ein niedriges Fensterband und betont mit der darunterliegenden Schrankwand die Längsausrichtung des Baukörpers. Dieser erhält zusätzlich seine Charakteristik durch die Einstülpungen auf den beiden Längsseiten und die Flächigkeit seines filigran bemessenen Lärchenholzschirms. Die Fenster sind als Elemente ausformuliert, stirnseitig findet sich eine singuläre Öffnung mit Blick zur Kanisfluh.

(Walter Zschokke, 2001)

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