Haus R,
Das Grundstück liegt an einem Westhang auf 900 m Höhe und bietet einen spektakulären Blick auf den Zeller See. Aufgrund der exponierten Lage erschien eine Orientierung an den umliegenden landwirtschaftlichen Nutzbauten angebracht.
Im Hang versteckt liegt ein Untergeschoß mit Garage und Nebenräumen, das auch den Hauseingang aufnimmt. Talseitig erscheint dieses Geschoß als eigener Sockelkörper. Sein begrüntes Dach schafft im abfallenden Gelände ein ebenes Gartenstück, zu dem sich die Wohnräume mit einer großzügigen Terrasse orientieren. Der zweigeschossige Hauptkörper des Hauses, giebelständig talwärts gerichtet und leicht über den Sockel auskragend, nimmt die Positur der umliegenden Feldstadel auf und setzt deren hölzernes Erscheinungsbild als Schindelfassade aus weißem Tannenholz um.
Im Haupthaus lagern sich Wohn- und Schlafgeschoß übereinander. Eine Kaskadentreppe, die dem Geländeverlauf entlang der Nordfassade folgt, verbindet alle drei Ebenen. Aus dem Sockel aufsteigend, wird das offene Wohngeschoß zentral betreten. Küche, Eßtisch und – durch einen Ofen abgetrennt – der Wohnbereich, reihen sich entlang der vorgelagerten Terrasse aneinander. Eine in den Baukörper eingestülpte Loggia bietet Witterungsschutz und vermittelt zwischen Innen- und Außenraum, die hier bodenbündig und nur durch die raumhohe Glaswand getrennt ineinander übergehen.
Im Schlafgeschoß weitet sich der lange Treppenflur zu großzügigen Bewegungsflächen vor den vier Kinderzimmern auf. Die Giebelenden des Hauskörpers sind mit dem Elternbereich und einem Spielzimmer besetzt.







