Haus K, Schwarzenberg

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Das Zwillingshafte, das Duale, bestimmt das Wesen dieses Hauses. Fest verankert im Gelände sitzt es mit seiner Schindelung aus Lärchenholz in der Landschaft. Auf dem steilen Hanggrundstück sind zwei der vier Geschosse sichtbar, die zum Tal hin durchgehend in Fensterbänder aufgelöst sind.

Die Straßenzufahrt liegt deutlich tiefer, und so erkennt man erst auf den zweiten Blick den betonierten Einschnitt im Gelände als Eingang. Neben der Doppelgarage führen  Treppen hinauf. Lager und Haustechnik befinden sich über der Garage. Erst auf dem dritten Niveau gelangt man an ein schmales Oberlicht, das hangseits über das Gelände hinausragt. Auf drei Seiten von Sichtbeton umschlossen, sind hier der Schlafbereich und das Atelier eingerichtet, von dem aus man auf eine Plattform vor das Haus tritt.

Ganz oben liegt das Wohngeschoss mit einer bergseitigen Terrasse. Hier löst sich die steinerne Geschlossenheit auf in ein helles Volumen mit Blick in alle Richtungen. Der Raum ist bis unters Dach mit Weißtanne verkleidet, ergänzt mit Kücheneinbauten aus Edelstahl und einer entspannten Kombination mit Möbeln aus den 1960er-Jahren. Bereiche für Wohnen, Plaudern, Sitzen, Essen, Kochen verteilen sich locker zwischen dem Aufgang und dem gemauerten Kamin in einer Wohnlandschaft. Der Boden und ein Küchenblock aus Nussholz setzen dem weichen Nadelholz ein festes Gewicht entgegen. Die Nebenräume sind in einem Block hinter der Küche zusammengefasst. Dominant wirkt das Panorama vor einer breiten und tief herabgezogenen Fensterbank, die zugleich als Bücherschrank genutzt werden kann.

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