Haus G, Lustenau

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Die Topografie der Rheintalgemeinde Lustenau ist durch vollständig ebenes Terrain gekennzeichnet – Schwemmland des Oberrheins, der an der westlichen Gemeindegrenze auch die Staatsgrenze zur Schweiz markiert. Wie das Gelände bot auch das umliegende Siedlungsgebiet keine Anhaltspunkte für eine Verankerung des neuen Hauses. Einen ‘Ort’ zu schaffen wurde damit zur zentralen Herausforderung des Architekturentwurfes.

Die Gliederung des Raumprogramms in zwei Baukörper und deren Verbindung durch eine Sichtbetonwand, die den Garten gegen die Zufahrt abschirmt, schafft einen geschützten Hof. Grillofen und Bank bilden die Infrastruktur dieser Außenküche für die warme Jahreszeit.

Am anderen Ende der langgestreckten ebenerdigen Raumfolge bettet die Vertiefung des Fußbodens um drei Stufen den Wohnraum in das Gelände ein. Ein maßgefertigtes Sofa umfaßt die Sitzmulde auf zwei Seiten, fortgesetzt durch eine Holzbank vor dem raumhohen, mit Kasein gespachtelten Ofenblock. Eine in Weißtannelatten ausgeführte Akustikdecke bindet das erdgeschossige Raumkontinuum zusammen. Die vier Schlafräume im Obergeschoß erhalten ihre warmtonige Atmosphäre durch raumhohe Schrankeinbauten mit Weißtannefronten. Nur in der Küche und den Bädern ersetzt ein schwarzgrundiger Terrazzoboden die hellen Eichendielen, die alle übrigen Räume durchziehen.

 

 

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