Haus DUE, Bad Wiessee

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Das Ufergrundstück am Tegernsee wird regelmäßig überflutet. Das Ferienhaus ist daher als Pfahlbau errichtet und stellt sich damit in die jahrtausendealte Tradition des ländlichen Bauens am Wasser. Leichtigkeit, geringe Höhenentwicklung des Baukörpers und Betonung der Horizontalen schließen an die Typologie der Boots- und Fischerhäuser an. Für die Holzkonstruktion des Hauses wird überwiegend heimische Weißtanne verwendet. Die natürliche Geländeoberfläche bleibt weitestgehend erhalten. Lediglich zur Pfahleinbringung und für den unterirdischen Technikraum sind punktuelle Eingriffe in den Baugrund erforderlich.

Rund um das Haus verläuft ein Holzsteg, der sich auf der Seeseite zur Terrasse verbreitert. Das Satteldach überdeckt diese “Wohnplattform” vollständig und beschattet mit großen Überständen an Trauf- und Giebelseiten die Fassaden des Baukörpers. Das eingeschossige Haus ist in fünf Raumgruppen gegliedert, die sich jeweils als “Körper” nach außen abzeichnen: Werkstatt, Kinderzimmer, Wohnraum, Elternbereich, Garage. Ihre Fassaden bestehen aus horizontaler Massivholzschalung mit unbehandelter Oberfläche und raumhohen Fenstern mit Holzrahmen. Dazwischen liegen zurückgesetzte Fassadenteile, deren großzügige Verglasungen der zentralen Diele natürliches Licht spenden.

 

 

 

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