Fachhochschule, Dornbirn

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Der Sanierungsauftrag für die ehemalige Bundestextilschule aus den 50er Jahren ging unter Wahrung der denkmalpflegerischen Aspekte an vier erfahrene Vorarlberger Architekten der jüngeren Generation. Gemeinsam entwickelten sie vorerst für das ganze Gebäude technisch zeitgemäße Fenstertypen mit einer nur geringfügigen Verstärkung der schlanken alten Profile.

Helmut Dietrich und Christian Lenz bearbeiteten in der Folge die ehemalige Maschinenhalle, die als Kulturtrakt dienen sollte mit Bibliothek, Ausstellungssaal, Cafe und Büros für das Vorarlberger Architekturinstitut sowie Unterrichtsräumen im halbversenkten unteren Geschoß. Dabei stellten neben akustischen und brandschutztechnischen Verbesserungen die kastenartig vorstehenden Fenster an den Längsfassaden schwierig zu lösende bauphysikalische und zugleich gestalterische Probleme. Denn die Betonrahmen waren bloß mit dünnem Heraklith außengedämmt.

Bei der Sichtung von Wochenschauaufnahmen der Eröffnung bemerkten die Architekten überdies, dass die Fensterebene ursprünglich außenbündig gelegen war, aber offenbar bald nach innen verlegt worden war. Also setzten sie einiges dran, diese für den architektonischen Gesamteindruck wesentliche Eigenheit wiederherzustellen. Dass die überschlanken Proportionen der Rahmenstirnen nicht ganz zu halten waren, wurde inkauf genommen, ging es doch bei dem damals sehr lässig entworfenen und gebauten Gebäude vielmehr um spannungsvolle architektonisch-räumliche Konzepte als um spezielle Maßverhältnisse. Im Zusammenspiel aller vier beteiligten Fachleute ist die Bewahrung des architektonischen Ausdrucks überzeugend gelungen.

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