Sportcampus im Olympiapark, München

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»Licht, Frische und Großzügigkeit«: der Slogan der Olympischen Spiele München 1972 gilt auch heute noch für den Entwurf des neuen Universitäts-Sportcampus im Olympiapark der bayrischen Hauptstadt. Mit seiner langgliedrigen Form von 180 Metern Länge und 150 Metern Breite fügt sich der zweigeschossige Holzbau geschickt in den Masterplan von Günter Behnisch ein.

In einer hellen und leichten Konstruktion mit einer
maximalen Spannweite von 30 Metern beherbergt das Ensemble Sporthallen, Hörsäle, Büros und Labors. Die Sportplätze im Freien sind teilweise durch eine 18 Meter auskragende Holzkonstruktion geschützt. Die Wahl fiel auf Holz, um die Verbindung zwischen Landschaftsraum und Architektur zu bewahren, die schon beim ursprünglichen Projekt im Mittelpunkt stand. An die ›rue intérieure‹, die die unterschiedlichen Einrichtungen verbindet, fügt sich ein Netz aus nachrangigen Achsen – ganz in Anlehnung an die Verästelungen in der Vegetation. Innenhöfe durchdringen den Kern des Gebäudes, führen Tageslicht in sein Inneres und bringen Abwechslung in die Wegführungen.

Das Außenareal mit den verschiedenen Sportfeldern wird als stark durchgrünte Parkfläche gestaltet. Die Konzentration von Wegverbindungen und Sportfeldern im Zentrum des Planungsgebietes verschafft der bewegten Böschungskontur der Grzimek’schen Parkgestaltung den gewünschten gestalterischen Entfaltungsspielraum.

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