Vorarlberger Kraftwerke, Bregenz

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Der neue Autobahnanschluss und die modifizierte Firmenstrategie verlangten nach einer Gesamtkonzeption für das Werksgelände und den Firmensitz der Vorarlberger Kraftwerke AG, um die Voraussetzungen für eine erweiterte Nutzung zu schaffen.

In der ersten Bauphase errichtete Dietrich | Untertrifaller das Umspannwerk (1999), das Hochregallager (2002) und das Mehrzweckgebäude (2002). Umspannwerk und Hochregallager befinden sich im Südosten des Geländes, nahe dem Auwald. Ihre Höhe wurde auf jener der Baumkronen begrenzt. Die grünlich schillernden Fassaden aus Profilitglas verschmelzen am Tag mit diesem Hintergrund, abends leuchten sie mild von innen heraus und symbolisieren so die permanente Versorgung des Landes mit Strom. Das lange Mehrzweckgebäude enthält Werkstätten und Schulungsräume. Im zweigeschossigen Gebäudeteil trägt ein weißes Sockelgeschoss einen Oberbau in Holzkonstruktion, der eingeschossige Gebäudeteil ist mit einer dunkel gebeizten Holzschalung verkleidet.

In der zweiten Bauphase wurde das alte Krafthaus (2003) mit der angebauten Montagehalle und dem Turm, von dem früher die Starkstromleitungen ausgingen, für museale und kulturelle Zwecke hergerichtet. Ferner wurden Lastwagengaragen und ein Verwaltungsgebäude (2004) an der Weidacher Straße sowie das neue Kleinkraftwerk (2005) gebaut.

Mit der baulichen Hülle für die Wasserkraftanlage wird sowohl die Höhenstufe interpretiert, aus der der Energiegewinn resultiert, als auch der Dynamik des im Durchlauf beschleunigten Wassers Rechnung getragen, indem Seitenmauern und Dach auf der Unterwasserseite schräg zusammenlaufen. Sichtbeton bestimmt das Äußere des Gebäudes, in die bewusst angeordneten Öffnungen sind großflächige Glasscheiben eingesetzt. Weiters wurden bis zum Jahre 2012 die Hauptverwaltung, die Schaltzentrale (Gebäude E), die Hochgarage, Tankstellen und einige weitere Gebäude adaptiert bzw. realisiert.

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