Konzerthaus Strassburg

Das Kongress- und Konzerthaus in Straßburg, das Palais de la Musique et des Congres, soll umfassend saniert und erweitert werden. Fünf Teams konnten sich für einen entsprechenden Wettbewerb qualifizieren, nun gab die Jury die Ergebnisse bekannt: Einstimmig fiel die Wahl auf den Entwurf des Architektenteams Dietrich | Untertrifaller (Bregenz) und Rey-Lucquet & Associés (Straßburg). Der zweite Platz ging an UN Studio, weitere Bewerber waren Sauerbruch Hutton, Baumschlager Eberle und J.P. Viguier.

Im Zuge der Erweiterungen sollen unter anderem ein Konferenzsaal, ein Probesaal für das Orchester sowie eine Mehrzweckhalle entstehen. Ein zentrales Foyer soll als Dreh- und Angelpunkt die Bereiche Konzert, Konferenz und Ausstellung verbinden. Bestehende Räumlichkeiten wie Säle und Restaurant werden saniert. Insgesamt 35.000 Quadratmeter soll das Zentrum insgesamt umfassen, die Kosten belaufen sich auf etwa 54 Millionen Euro.

Der Siegerentwurf entwickelt das bereits bestehende Grundmotiv gleichseitiger Dreiecke weiter und schafft somit ein klar definiertes Volumen. Eine umlaufende Säulenhalle soll wie eine neue Haut dem Gebäude eine unverwechselbare Identität verleihen und die unterschiedlichen Gebäudeteile zu einem harmonischen Ganzen verbinden. Der Beginn der Bauarbeiten ist für Ende 2012, die Fertigstellung für 2016 geplant.

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