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In Vorarlberg, dem westlichsten Bundesland Österreichs, ist das Klima für hochwertige Architektur günstig. Erstmals in den 1980er Jahren weckte Vorarlberger Architektur internationales Interesse. Der zweiten Generation, die nach Studium und Praxis ins Land zurückkehrte, um diese guten Bedingungen zu nützen und sofort mit dem Bauen anzufangen, gehören Helmut Dietrich und Much Untertrifaller an. In der Ausbildung an der Technischen Universität Wien wurden sie geprägt von der großen Lehrer- und Architektenpersönlichkeit Ernst Hiesmayr (1920–2006). In den vergangenen Jahrzehnten haben sie ehrere wichtige Wettbewerbe gewonnen und ein breites Oeuvre geschaffen, das vom Einfamilienhaus bis zur Wohnanlage, vom lokalen Museum bis zum Festspielhaus, vom Gewerbebetrieb bis zur Hochschulsportanlage und von der Einrichtung von Cafés bis zur umfangreichen Revitalisierung alter Bausubstanz reicht.

Alle Projekte von Dietrich I Untertrifaller haben einen starken Bezug zu ihrem Umfeld und werden aus der spezifischen Situation und dem vorgegebenen Raumprogramm entwickelt. Diese Vorgehensweise garantiert eine differenzierte Lösung mit einem individuellen und unverkennbaren Charakter. Die Architekten suchen nach Lösungen, die sich auf städtebauliche Referenzen und urbane Entwicklungskonzepte beziehen.