Constructive Alps Juror H. Dietrich

Die Schweiz und Liechtenstein haben mit ‘Constructive Alps’ den zweiten internationalen Architekturpreis für nachhaltiges Sanieren und vorbildliches Bauen in den Alpen verliehen.

Für den mit 50.000 Euro dotierten Architekturpreis gingen 400 Bewerbungen aus dem ganzen Alpenraum ein – doppelt so viele wie bei der ersten Ausschreibung im Jahr 2010. Das gewachsene Interesse spiegelt sich auch im Verdikt der Jury, die aus 30 nominierten Projekten im Alpinen Museum in Bern drei Preise und sieben Anerkennungen vergab. Laut Urteil der Juroren (K. Gantenbein, G. Allen, H. Dietrich, D. Gauzin-Müller, A. Götz) setzen die prämierten Projekte auf je eigene Art die Vorgabe der Ausschreibung, bei Sanierungen und Neubauten ihre ökologische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Verantwortung wahrzunehmen, kompromisslos um.

Wie schon bei der ersten Ausschreibung erhielten Projekte aus Vorarlberg besondere Beachtung. Daneben entstanden auch in Slowenien, Italien, Frankreich, der Schweiz und in weiteren österreichischen Bundesländern Bauten, die mit ihren Energiewerten, aber auch durch den Einsatz einheimischer Materialien wie Holz, Stroh, Lehm oder Stein von weitsichtigem Handeln zeugen.

 

Alle Nominierungen werden in der aktuellen Sonderausgabe von ‘Hochparterre’  dargestellt.

Weitere Informationen: 
www.constructivealps.net