Büroprofil

Dietrich | Untertrifaller Architekten, gegründet 1994 in Bregenz, ist ein typischer Vertreter der berühmten Vorarlberger Schule. Helmut Dietrich und Much Untertrifaller, die beiden Bürogründer, haben 1992 den internationalen Wettbewerb für die Umgestaltung und Erweiterung des Bregenzer Festspielhauses gewonnen, das 2006 fertiggestellt wurde. Diesem ersten Großprojekt folgten weitere maßgebliche Bauten wie 2006 die Halle F der Wiener Stadthalle oder der Sportcampus der ETH Zürich 2009.

Als Preisträger zahlreicher Wettbewerbe der vergangenen zwanzig Jahre kann sich das Büro heute auf eine große Bandbreite an Referenzen berufen: regionale Museen und bedeutende kulturelle Einrichtungen, Gewerbebauten und Universitätssportzentren, Privathäuser und großvolumige Wohnbauten, Inneneinrichtungen sowie Revitalisierungen von historischen Gebäuden. In welchem Maßstab auch immer die Aufgabe sein mag: Die Architekten legen großen Wert auf die Entwurfsqualität und die Umsetzung der Details. Sie haben sich mit ihrer Expertise im Entwurf und im Holzbau international einen Namen gemacht und pflegen dieses Know-how dank einer dialog- und vertrauensbasierten Beziehung zu den Auftraggebern, Handwerkern und Fachplanern.

Das Büro beschäftigt heute ein internationales Team von 70 Architekten, die in Österreich (Bregenz und Wien), der Schweiz (St. Gallen), Frankreich (Paris) und Deutschland (München) arbeiten. Die Gründungsmitglieder Helmut Dietrich und Much Untertrifaller verstärkten die Geschäftsführung mit Dominik Philipp und Patrick Stremler. Die Projekte werden oft mit lokalen Büros und regionalen Partnern entwickelt. Das Business Development leitet Anne Mochel.

Zu den wichtigsten Projekten zählen

Kulturbauten: Haus der Musik Innsbruck, Musik- und Kongresszentrum Straßburg (F), Festspielhaus Bregenz, Stadthalle F Wien, Museum Inatura Dornbirn

Schulen & Sportzentren: Sportzentrum Longvic (F), Sportzentrum „Bon Lait“ Lyon (F), Schule Jean Monnet Broons (F), Kunsthochschule Nancy (F), Schule und Sporthalle Klaus, ETH Sportcenter Zürich (CH)

Gewerbliche Bauten: Omicron Campus Klaus, Medizinisches Zentrum Appenzell (CH), Unternehmenszentrale i+R Gruppe Lauterach, Vorarlberger Kraftwerke Bregenz, Europazentrale Gut Hochreute Immenstadt (D)

Wohnbauten: In der Wiesen Süd Wien, Passivhäuser am Mühlweg Wien, Wohnanlage Hof Alberschwende, Studentenheim Storchengasse Wien

Privathäuser: Haus D Bregenz, Haus Sch Bregenz, Haus LK Hard, Haus Rodaun Wien, Haus S Lech

Die innovativen und nachhaltigen Bauten wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet (Auswahl):

Goldenes Verdienstzeichen Land Wien – Gesamtwerk

Prix Architecture Bretagne – Schule Jean-Monnet, Broons

Staatspreis für Architektur und Nachhaltigkeit – Hauptschule, Klaus

ZV Bauherrenpreis – Omicron Campus, Klaus; Hypo-Bank Zentrale, Bregenz; Stadthalle F, Wien; Inatura Museum, Dornbirn; Fachhochschule, Dornbirn

BTV Bauherrenpreis (Auszeichnung) – Unternehmenszentrale i+R Gruppe, Lauterach

LEED Platinum (Platin) – Unternehmenszentrale i+R Gruppe, Lauterach

Der österreichische Baupreis – ETH Sport Center, Zürich

International Architecture Award – Festspielhaus, Bregenz

Holzbaupreis Vorarlberg – Mehrzweckhalle, Klaus und Wohnanlage Hof, Alberschwende; Haus A, Dornbirn; Hauptschule, Klaus; Haus K, Schwarzenberg